Neue Gasheizung sichert Spielbetrieb
Im Sportheim des SV Enzklösterle weht ein neuer Wind – oder besser gesagt: Es fließt neue Energie. Obwohl das Gebäude im Jahr 2005 grundlegend modernisiert wurde, blieb der alte Öltank damals unangetastet. Zwanzig Jahre später zwang ein Defekt am Öltank den Verein nun zum Handeln. Die Verantwortlichen nutzen dies für eine zukunftsorientierte Sanierung.
Von einem massiven Anstieg der Gaspreise war zu dem Zeitpunkt noch nicht auszugehen, aber man hofft, dass diese in absehbarer Zeit wieder etwas fallen.
Da eine Reparatur des alten Tanks wirtschaftlich nicht darstellbar war, prüfte der Vereinsausschuss verschiedene Alternativen. Eine Wärmepumpe schied dabei schnell aus: „Die Stromversorgung im Sportheim wäre dafür nicht ausreichend gewesen“, erklärt der Verein. Zudem hätte eine Wärmepumpe den stoßweise auftretenden, extrem hohen Warmwasserbedarf – etwa wenn mehrere Mannschaften nach dem Spiel gleichzeitig duschen – nicht zuverlässig decken können.
Die Wahl fiel daher einstimmig auf eine moderne Gasheizung. Ein entscheidender Faktor für die Umweltbilanz: Die Anlage wird mit „Ökogas“ aus regenerativen Quellen betrieben, womit der SVE die aktuellen Anforderungen an eine nachhaltige Energieversorgung erfüllt. Da im Gebäude kein Platz für die Lagerung war, wurde der neue Gastank kurzerhand im Außenbereich eingegraben.
Ein Projekt dieser Größenordnung ist für einen Verein wie den SV Enzklösterle nur mit starkem Rückhalt aus der Wirtschaft zu stemmen. Die Erdarbeiten übernahm das Baugeschäft Kern, während die Firma Lehmann/Maigré die Heizungstechnik fachmännisch installierte.
Vorstandsmitglied Andreas Knaus zeigte sich bei der Abnahme sichtlich erleichtert und dankbar: „Dass sich diese beiden Betriebe bei der Sanierung so tatkräftig eingebracht haben, ist für einen kleinen Verein von unschätzbarem Wert.“ Dank dieser Unterstützung ist die Wärmeversorgung im Sportheim nun für die nächsten Jahrzehnte gesichert. (hjk)
